RUB » Geschichtswissenschaft » Historicum » Bereich Mittelalter » Spätes Mittelalter » Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Manuel Kamenzin

Akademischer Rat auf Zeit

Raum: GA 4/32
Tel.: +49 (0)234 - 32 - 22535

Sprechstunde: Montag, 9-11 Uhr

e-mail: manuel.kamenzin@rub.de


Interessen und Forschungsschwerpunkte

Geschichte des Reichs im Mittelalter (Früh-, Hoch- und Spätmittelalter)

Historiographiegeschichte

Mittelalterliche Zeitvorstellungen

Wissenschaftsgeschichte

Digital Humanities

Forschungsprojekt

Dissertationsprojekt (Verfahren abgeschlossen, Drucklegung in Vorbereitung)


Das Dissertationsprojekt befasst sich mit Sterben und Tod der römisch-deutschen Könige und Kaiser im Zeitraum von 1150 bis 1349. Im Mittelpunkt stehen historiographische Überlieferungen zu den letzten Stunden und dem Nachleben. Neben narrativen Quellen werden weitere schriftliche Quellengattungen wie beispielsweise Urkunden und Briefe herangezogen. Dem zur Seite gestellt wird eine Untersuchung der Grablegen und – sofern erhalten – Gebeine der Herrscher. Ziel des Projekts ist, sich an den Tod der römisch-deutschen Könige und Kaiser in der zeitgenössischen Überlieferung heranzuarbeiten und ihn in seiner Wirkung, Wertung und Konnotation im Verlauf zweier Jahrhunderte zu verfolgen.

Lebenslauf

seit 2017:
Akademischer Rat auf Zeit am Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum

2013-2017:
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Heidelberg

2011-2013:
Studium an der Ruprecht-Karls-Universität-Heidelberg: Master Geschichte (100%). Abschlussarbeit: „Die Tode der Mächtigen in der Geschichtsschreibung des 13. Jahrhunderts. Darstellungsmuster in den Chronica majora des Matthaeus Parisiensis und der Cronica des Salimbene de Adam am Beispiel Friedrichs II. und Innocenz’ IV.“

2010/2011/2012:
Studentische Hilfskraft bei der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina

2010-2013:
Studentische Hilfskraft an der Professur von Herrn Prof. Dr. Bernd Schneidmüller am Historischen Seminar der Universität Heidelberg

2010-2013:
Tutor im Rahmen von Proseminaren in Mittelalterlicher Geschichte am Historischen Seminar der Universität Heidelberg

2009/ 2011-2012:
studentische Hilfskraft am Sonderforschungsbereich 619 „Ritualdynamik“

2008-2011:
Studium an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg: B.A. Geschichte (75%)/ B.A. Germanistik (25%). Abschlussarbeit: "Widukind von Corvey konstruiert den Aufstieg Ottos I. Thronfolge und Kaisertum."


Vorträge (Auswahl)

10/17
Von Selbstmord und Lepra. Zeitgenössische und moderne Zuschreibungen an den Tod Heinrichs (VII.). Medieval History Seminar, Deutsches Historisches Institut London.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Gemeinsam mit Julia Burkhardt, Erasmus Lueger und der Tod auf dem Abort. Überlegungen zu einem Motiv in Historiographie und Sage, in: Aborte im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, hg. von Olaf Wagener (Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 117), Petersberg 2014, S. 273–283.